F.A.Q.

FAQ

Macht Rohfleisch aggressiv?

Rohfleisch verwandelt keinen zuvor umgänglichen Hund plötzlich in eine aggressive Bestie. Dies ist ein Märchen und schlichtweg falsch. Die Umstellung auf eine artgerechte Nahrung kann sogar dabei helfen, sehr nervöse, gestresste oder aggressive Hunde etwas zu beruhigen.

Salmonellen und Bakterien durch BARF?

Die Verdauung der Hunde ist auf die Verarbeitung von rohen tierischen Futtermitteln ausgelegt. Der Magen-Darm-Trakt eines gesunden Hundes ist kürzer als bei Menschen, die Magensäure um ein Vielfaches aggressiver. Dementsprechend haben Salmonellen und Bakterien wenig Zeit, sich ausreichend zu vermehren. Tatsächlich sind Salmonellen und Bakterien allgegenwärtig – ein gesunder Organismus kommt damit jedoch bestens zurecht. Außerdem wird durch den „Schlüsselreiz“ Fleisch ausreichend Magensaft produziert, der schädliche Bakterien vernichtet, so dass es äußerst selten zu Befall kommt.

ALLERGIEN UND KRANKHEITEN

Rohfütterung kann vielfach der Entstehung von Krankheiten vorbeugen, denn sie stärkt und unterstützt das Immunsystem und macht es im Allgemeinen widerstandsfähiger.

Erkrankungen wie Allergien, Diabetes, HD, ED, Insulinresistenz, Cushing, Arthrosen, Übergewicht, Untergewicht, Störungen des Verdauungstraktes kommen seltener vor.

Auch das Risiko von Parasitenbefall verringert sich, da der niedrige pH-Wert der Magensäure und die Magensäfte, die durch den Schlüsselreiz „Fleisch“ gebildet werden, Parasiten schnell abtöten.

WELPEN

Mittlerweile gibt es schon eine Vielzahl von Züchtern, die ihre Welpen von Beginn an mit Fleisch ernähren. Viele von ihnen berichten, dass die Tiere im Vergleich langsamer, gleichmäßiger und gesünder wachsen und wesentlich mehr Aktivität zeigen als junge Hunde, die mit Fertigfutter großgezogen wurden. Gleiches gilt im Übrigen für junge Katzen.

ALTE TIERE

Im Prinzip treten beim Hund dieselben Alterungserscheinungen auf wie bei Menschen. Ältere Vierbeiner verlieren den Geschmackssinn und produzieren weniger Speichel.  Die Zähne sind abgenutzt und der Darm arbeitet langsamer. Dieser Entwicklung sollte man auch bei der Fütterung Rechnung tragen und möglichst leicht Verdauliches füttern. Ein spezieller Ernährungsplan muss für einen gesunden Seniorhund nicht erstellt werden. Der reduzierte Energiebedarf kann über die Futtermenge geregelt werden.

Die Fütterung von speziellen Kräutern und Nahrungsergänzungsmitteln kann dazu beitragen, Ihrem Hund Vitalität und Lebensfreude bis ins hohe Alter zu erhalten.

Wie funktioniert BARF im Urlaub?

Wenn die Rahmenbedingungen  – beispielsweise bei (Flug-)reisen in den Süden – es nicht erlauben, kann während der Urlaubszeit natürlich auch auf ein hochwertiges Fertigfutter zurückgegriffen werden. Ein Trockenfutter beispielsweise von Wolfsblut oder BestesFutter oder Nassfutter von HTZ, GranataPet, Mac´s oder DogzFinefood bieten eine hervorragende Alternative.
Wer mit dem Pkw in den Urlaub fährt, kann rohes Fleisch in einer Kühlbox gelagert mitnehmen. Auf diese Weise hält sich das Fleisch problemlos bis zu einer Woche.

Kann ich rohes Fleisch und Trockenfutter bzw. Frischfleisch mischen?

Dabei ist zu beachten, das Rohfutter nicht mit dem Fertigfutter in einer Mahlzeit zu mischen. Da rohes Fleisch schneller verdaut wird als Trockenfutter, kann dies zu Blähungen, Verstopfungen oder anderen Verdauungsstörungen führen. Es empfiehlt sich, die Trockenfuttermahlzeit aufgrund der langen Verarbeitungszeit im Magen, vor der längsten Ruhephase einzunehmen.

Was bedeutet BARF?

steht für Biologisch Artgerechtes Rohes Futter und beschreibt die ursprüngliche Ernährung eines Fleischfressers (Karnivoren), die man mit Fleisch und frischen Zutaten nachempfindet.

Durch den Verzehr des Beutetieres, das zum größten Teil vollständig verspeist wird, erhält der Wolf als Vorfahre des Hundes alle für ihn lebenswichtigen Nährstoffe. Enthalten sind: Eiweiß, Fett, Mineralien, Vitamine, Enzyme und Ballaststoffe. Wie der Wolf ist auch der Hund kein reiner Fleischfresser. Auf seinem Speiseplan stehen eine Vielzahl von Kräutern, Obst, Beeren, Gräser und Wurzeln. Somit stellen Gemüse und Obst die zweite wichtige Grundlage der Rohfütterung dar. Denn rohes Gemüse enthält zahlreiche Vitamine, Enzyme, Ballaststoffe und Mineralien und wird sowohl als Ersatz des Magen-Darm-Inhalts als auch zur Darmpflege bzw. -reinigung verfüttert.

Wichtig ist, die Nahrung – am Beutetier orientiert – so ausgewogen und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.

Ein bedarfsgerechtes Verhältnis zwischen Muskelfleisch, Knochen, Innereien, Mageninhalt, Fett und Fell herzustellen. Eben all das, was zu einem Beutetier dazu gehört.

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Wir helfen Ihnen gerne dabei, die Vorteile des BARFENS für Ihr Tier zu entdecken.

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